Sehenswürdigkeiten der Algarve

Es gibt viel zu entdecken an der Algarve: großartige Bauwerke, prähistorische Funde und historische Zeugnisse, eindrucksvolle Naturdenkmäler, malerische Ortschaften, und Vieles mehr...

Die Liste der sehenswerten Orte an der Algarve, Portugals südlichster Region auf dem europäischen Festland, ist lang. Spuren menschlicher Besiedlung in prähistorischer Zeit finden sich auf den Menhir Feldern zwischen Sagres und Raposeira und in der Nekropole von Alcalar. Von den Relikten aus der Zeit der Römer ragen die Ansiedlungen „Milreu“ (bei Faro), „Cerro da Vila“ (in Vilamoura) und die jüngsten Ausgrabungen einer Fischereianlage in „Boca do Rio“ bei Budens heraus.  Währen ihrer 500 Jahre währenden Herrschaft über weite Teile der Iberischen Halbinsel haben die Mauren an vielen Orten ihre Spuren hinterlassen, besonders in Silves, dem damaligen kulturellen Zentrum. Schon immer ist die Geschichte der Algarve mit dem Meer verbunden – im heutigen Portimão errichteten die Phönizier bereits 550 v. Chr. einen Hafen, „Portus Hannibalis“, die Hafenstadt Lagos war Ausgangspunkt der Portugiesischen Entdeckungsreisen im 15. Jahrhundert, und der Fischereihafen von Sagres gilt als einer der besten weltweit. Besonders sehenswert sowohl aus der Luft wie mit dem Boot ist Lagunenlandschaft der Ria Formosa, die sich von „Cacela Velha“ östlich von Tavira bis zum kleinen Ort Ludo beim Flughafen Faro erstreckt. Vorgelagerte Sanddünen bilden langgestreckte Inseln mit typischer Vegetation, unterbrochen von Passagen zum offenen Meer; ein einmaliges Biotop mit einer reichen Fauna und Flora. Ganz anders die Küstenformation der Felsen-Algarve im Westen – die Grotten der „Ponta da Piedade“ bei Lagos und die Steilküste des „Cabo São Vicente“ am südwestlichen Zipfel des europäischen Kontinents sind weltberühmte Fotomotive. Im Kontrast dazu ragt im Hinterland an der Grenze zum benachbarten Alentejo die Hügelkette der Serra bis zu 900 m empor. Sie ist vulkanischen Ursprungs und bedeckt mehr als die Hälfte der Algarve. Die warmen Heilquellen von „Caldas de Monchique“ waren schon zu Zeiten der Römer beliebt.
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